Kognitive Verhaltenstherapie

Was ist das überhaupt?
Das gegenwärtige Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen ist das Resultat eines lebenslangen und komplexen Lernprozesses. Einst bewährte und hilfreiche Strategien zur Lösung von Problemen, sowohl bewusste als auch unbewusste, können heute Ursache für immer neue Probleme oder neues Leid sein. Mit Hilfe verhaltenstherapeutischer Therapiemethoden entwickeln Patient/in und Therapeut/in* gemeinsam zu den bestehenden, veränderte bzw. neue Sichtweisen und Handlungsstrategien, die zum Ziel die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität haben. Die Rolle des Therapeuten im Therapieprozess ist die eines Wegbegleiters, der bei der Ergründung neuer Wege unterstützend zur Seite steht.

Die Wirksamkeit der Verhaltenstherapie zur Behandlung von verschiedensten Störungsbildern, wie Depressionen, Burn-out, Angst-, Zwangs-, Ess-, Schlaf-, Schmerz-, Belastungs-, Persönlichkeitsstörungen, somatoformen Störungen, sexuellen Funktionsstörungen sowie ADHS, wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien bestätigt und ist ein von den Krankenkassen anerkanntes Behandlungsverfahren, neben der Psychoanalyse, der tiefenpsychologischen und der systemischen Therapie.